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Kanu-Tour 2014

Kanu-Tour der Volleyball-Sparte auf der Loiter Au in 2014

„Land in Sicht!“ tönt es vom ersten Kanu unseres vier Boote starken Verbandes, bevor wir den Rastplatz für unsere ausgedehnte Pause entern. Ok, während unserer Kanu-Tour auf der Loiter Au, die sich im Nordwesten von Schleswig durch das Land schlängelt, um dann in die Schlei zu münden, sind wir eigentlich nie mehr als 5 Meter vom Ufer entfernt. Doch wir fühlen uns wie auf großer Fahrt und finden den Ausflug klasse. Bereits letztes Jahr haben wir die Treene erpaddelt und so viel Spaß gehabt, dass die samstägliche Bootsfahrt ab da in unseren Veranstaltungskalender der regelmäßigen Events aufgenommen wurde.

Die Kanus sind also auch diesmal weit voraus gebucht und liegen auf einem Parkplatz bei Loit auf einem Trailer zur Übernahme durch uns bereit. Kurze Einweisung vom Verleiher, alle sensiblen Utensilien noch in den wasserdichten Plastikfässern verstaut (dazu gehört auch eine Garnitur trockene Wäsche) und dann kann es los gehen. - Jaaa, aber doch noch nicht soo schnell, weil erstmal die Boote den steilen Hang hinunter zu Wasser gelassen werden müssen, ohne dass sie sofort insassenlos gen Schlei davon treiben. Dann noch beladen und geschmeidig einsteigen, das Ganze am liebsten nicht mit Eskimorolle, und wir können Kanu für Kanu in See stechen, Verzeihung, in den Fluss.

Nachdem jede Crew zum Eingewöhnen mit seinem Kanu einmal die Böschung „geküsst“ hat, macht sich immer mehr Vertrautheit mit dem Gerät breit und zufrieden lächelnde Gesichter gleiten über den Flusslauf. Schön ist es da zwischen den Wiesen mit den Kühen und in den kleinen Wäldchen, durch die wir teilweise paddeln und teilweise einfach treiben lassen.

Mitunter sind die anderen Boote schon um die nächste Biegung verschwunden und man ist zu zweit nur für sich, in aller Ruhe, schön. Manchmal ist es sonnig und immer trocken - das gilt zumindest für drei der vier Boote.

Zwar ist die Verköstigung auch auf dem Wasser jeder Zeit gegeben und hervorragend, weil von allen Teilnehmern feste und flüssige Leckereien über die Bordwand zirkulieren. Aber nach ein paar Stunden auf dem ach so wilden Gewässer wollen wir eine ausgiebige Pause auf dem Festland haben und uns die Füße vertreten. Und so freuen wir uns über das „Land in Sicht!“ und den schönen Flecken, auf dem wir schmausen können und der eine oder andere auch eine Hose zum Trocknen aufhängt.

Nachdem wir uns gestärkt und sogar ein wenig die Nase in die Sonne gehalten haben, sind wir fit für die „letzten Meter“ auf der inzwischen zur „Füsinger“ geworden Au. Schon nahe an souverän steuern die Kapitäne mittlerweile ihr schwimmendes Refugium zwischen dem teilweise angriffslustig von den Ufern hereinragenden Gebüsch, die ins Wasser hängenden Äste und mancher Untiefe hindurch, immer auf der Suche nach der Ideallinie. Am Ziel ziehen wir angenehm k.o. die Kanus aus dem Wasser und verladen sie nach einmal Durchspülen auf dem Hänger und schon ist diese Tour wieder Geschichte aber bestimmt nicht die letzte Episode dieser lieb gewonnenen Tradition.

Damit wir die so selbstlos geopferten Kalorien zumindest wieder zum Teil zurückgewinnen, findet das Abschluss-Käptens-Dinner im Holtenauer Luzifer statt. Der Tisch für uns Neune ist bereits gedeckt und im Sonnenschein und mit Blick auf die Kieler Förde können wir nochmals allen erlebten Abenteuern rückblickend zuprosten und erste Pläne für die Wiederholung in 2015 schmieden.




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